Interkulturelles Sommerfest

Am 28.8. fand in Mainz das erste interkulturelle Sommerfest der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Oberstadt e.V. (ÖFO) statt. Der Verein hatte gemeinsam mit der MIA -der Mainzer Initiative Allianzhaus  – Geflüchtete aus den verschiedenen Mainzer Unterkünften, Haupt- und Ehrenamtliche aus kirchlichen und sozialen Einrichtungen sowie Mainzer BürgerInnen und Bürger in das Interkulturelle Bildungs- und Begegnungszentrum (IBBO) eingeladen, um miteinander zu feiern und ins Gespräch zu kommen. Besonders haben wir uns gefreut, dass Moritz Oldenstein von der Flüchtlingskoordination der Stadt Mainz zu Gast war. Insgesamt waren ca. 150 Gäste der Einladung gefolgt, um schöne Stunden bei Tanz, internationalem Essen, Wikingerschach und guter Laune zu genießen.

Im Zentrum aller ehrenamtlichen Aktivitäten der ÖFO, zu der seit dem Einzug der geflüchteten Menschen in das Allianzhaus auch die MIA – die Mainzer Initiative Allianzhaus gehört, steht die nachhaltige Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist, neben der Unterstützung beim Spracherwerb und der Integration in den Arbeitsmarkt, auch die Heranführung an die hiesigen Werte und Lebensweisen. Dass dieses Konzept gut aufgeht, zeigte das gelungene Miteinander auf dem interkulturellen Sommerfest.  Viele Geflüchtete brachten sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit ein. So hatte eine Gruppe afghanischer und georgischer Geflüchtete heimische Spezialitäten wie beispielsweise mit Käse gefülltes georgisches Brot vorbereitet. Zudem gab es musikalische Darbietungen und viele Spielmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene. Auf das Fest waren zahlreiche Einheimische und Geflüchtete aus den unterschiedlichsten Nationen gekommen,- darunter viele Menschen aus  Afghanistan, Afrika, Armenien, Georgien und Syrien.

Die Freude an der Gemeinschaft war allen Beteiligten anzusehen. „Uns liegt es sehr am Herzen, dass die Geflüchteten sich in Mainz wohl fühlen. Unser Konzept mit seinen Angeboten im Begegnungszentrum und in Kooperation mit der MIA – der Mainzer Initiative Allianzhaus setzt direkt nach der Regelversorgung an. Im Fokus steht vor allem auch die soziokulturelle Integration in unserer Gesellschaft. Diese ist ein längerer Prozess, bei dem momentan noch viel ehrenamtliches Engagement benötigt wird“, erklärte Bruno Hoffmann  Vorstandsvorsitzender der ÖFO e.V. und ehrenamtlich Aktiver seit der ersten Stunde. „Ich glaube, dass es diesbezüglich immer noch viel Informationsbedarf bei der Bevölkerung gibt. Schön wäre es, wenn wir weitere Unterstützer, Förderer und ehrenamtlich Aktive finden, die uns auf diesem Weg begleiten wollen.“

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