“Fairer Handel” für ein reines Gewissen der zivilen Gesellschaft

“Fairer Handel” für ein reines Gewissen der zivilen Gesellschaft

von Susanna Margaryan

Am 13.11. haben wir im IBBO einen Gast vom Weltladen-Team Mainz gehabt. Frau Lisa Sauer hat uns und unseren Gästen (insgesamt 20 Personen) über fairen Handel und das Weltladen-Konzept berichtet und auch Kaffee vom Weltladen angeboten. Außerdem hat sie auch Plätzchen und Schokolade aus dem Weltladen mitgebracht und auch eine Schülerin aus dem IBBO hat extra einen Kuchen gebacken.

‘‘In der Veranstaltung geht es in erster Linie darum zu vermitteln, was hinter dem fairen Handel steckt. Warum braucht es fairen Handel und was ist anders, wenn ich einen fairen Kaffee trinke, im Vergleich zu einem konventionellen‘‘, sagt Lisa Sauer. Sie hat schnell beim Publikum Interesse entwickelt mit der Fragestellung: ‘‘Wie viel Kaffee trinkt man pro Jahr durchschnittlich in Deutschland? ‘‘ Die richtige Antwort auf diese Frage, verwunderte die Teilnehmer dann doch. 158 Liter sind es pro Person im Jahr, so die Rednerin. Sie zeigte uns, wo und wie unser geliebtes Getränk produziert wird. Häufig stammt der Kaffee aus ärmeren Ländern, wo er zu günstigen Konditionen produziert wird.

Was kann man tun, damit diese Ungerechtigkeit verhindert wird? Durch das Prinzip des fairen Handels, kann man für gerechte Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern sorgen. Hier wird schon ein fairer Preis durch das handelnde Unternehmen bezahlt, und in Deutschland wird der Kaffee dann eben ein bisschen teurer als “normaler “ Kaffee verkauft. Wie es klappt? Kann man im Weltladen-Mainz sehen. Dort geht es nicht nur um fairen Handel, sondern wird auch vielen Menschen mit Migrationshintergrund eine Chance gegeben. Sie helfen beim Verkauf und können so auch ihre Deutschkenntnisse verbessern. ‘‘Ich habe mich sehr über das große Interesse gefreut. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Besonders schön war für mich, dass ich mit einigen Interessierten Kontaktdaten ausgetauscht habe‘‘.



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